Drei Dinge - der abgeschossene Pfeil

3-dinge

Kennst Du das kalte Gefühl im Magen, wenn Du etwas gesagt hast, das Du besser für Dich behalten hättest? Wenn Dein Gegenüber irreparabel einschnappt, den Spieß umdreht und Dich in die Pfanne haut?

Hat Dein Finger auch schon über der Maustaste geschwebt, während Du überlegt hast, ob Du dieses Email wirklich abschicken solltest? Und dann hat sich Dein Finger selbständig gemacht und einfach gedrückt, obwohl Du noch gezögert hast. Nun kannst Du nur noch hoffen, dass das Geschriebene dem Empfänger nicht in den falschen Hals kommt, oder Du schickst ein dümmliches Korrektur-Entschuldigungs-Richtigstellungsmail hinterher, das alles noch schlimmer macht.

Von den verpassten Gelegenheiten will ich hier gar nicht sprechen. Die begleiten einen noch lange mit „hätte ich doch nur“-Vorwürfen, die sich hartnäckig im Hinterkopf festsetzen. Auch ich frage mich manchmal, ob ich meinen Kindern ein guter Vater war, ob ich da oder dort doch hätte helfen sollen, anstatt hartherzig auf meinen Prinzipien zu reiten usw.

Drei Dinge kann man nicht mehr ändern:
Das gesagte Wort,
den abgeschossenen Pfeil
und die verpasste Gelegenheit!

Oder die entgangenen Gelegenheiten, ein Schnäppchen zu machen, nur weil man zu lange zögerte. Kürzlich sah ich in einem Secondhand-Laden ein wunderschönes Herz zum Aufhängen, das ich meiner Frau mitbringen wollte. Ich zögerte zu lange, stöberte weiter und dann war es schon weg. Eine verpasste Gelegenheit.

Fazit: Was man nicht mehr ändern kann, sollte man loslassen. Ja, vielleicht muss ich etwas bereinigen. Aber dann muss ich es loslassen, und mich darauf konzentrieren, wie ich heute mit meinen Gesprächspartnern umgehe, welche Entscheidungen ich treffe und mit offenen Augen Gelegenheiten wahrnehmen.

Drei Dinge
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